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das WammS ihres Gatten faßte, um ihn vom Wasser wegzuztehen.„Es ist bereits genug an dem Geschehenen — genug, um mir dasHerz zu brechen. Komm also und steh wieder nach Deinem Knaben."
„Du bemerkst nicht, daß der Admiral in der Nähe ist, Mo-nika. Wir behandeln ihn nicht mit der gebührenden Achtung."
Die Verehrung, welche der Niedere stets dem Hähern zu zollengewohnt ist, vcranlaßte das Weib inne zu halten. Sie blickteflehend auf ColumbuS; ihr schönes, dunkles Auge drückte beredtdie Gefühle der Gattin und der Mutter aus, und endlich wagte siees, den großen Seefahrer selbst anzureden.
„Sennor," sagte sie hastig, „Ihr werdet wohl Pepe nichtlänger brauchen. Er hat Euch die Schiffe nach Huelva bringenhelfen, und nun rufen ihn Weib und Kind nach Hause."
ColumbuS war durch das Benehmen des Weibes, welchemsich sogar etwas von dem Irrsinne des maßlosen Schmerzes bei-zumischen schien, gerührt und antwortete ihr weniger streng, alser in einem derartigen, bedenklichen Augenblicke, wo er Zeugeeiner Aufreizung zum Ungehorsam wurde, bei anderen Gelegenheitengethan haben würde.
„Deinem Manne ist Ehre widerfahren, daß er zu meinemGefährten bei dieser großen Reise erwählt wurde," sagte er. „Duwürdest eher wie das Weib eines braven Matrosen handeln, wennDu Dich über sein Glück freutest, statt es zu beklagen."
„Glaube ihm nicht, Pepe! der Bose spricht aus ihm, umDich ins Verderben zu locken. Er hat eine Gotteslästerung aus-gestoßen, und will das Wort des Herrn zum Lügner machen, indem ersagt, die Erde sey rund, und man könne nach Osten kommen, wen» mannach Westen steuert. Sichst Du denn nicht, daß er euch Alle, die erin Versuchung führt, ihm zu folgen, nur zu Grunde richten will?"
„Und warum sollte ich dieß thun, gute Frau?" sagte derAdmiral. „Was brächte es mir für einen Gewinn, Deinen Mannoder irgend eine» seiner Kameraden zn Grunde zu richten?"
Donna MereeteS. 2le Ausl. IS