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hastig ein. '„Stehst Du nicht im Dienste der Königin? unterstütztnicht Don Fernando Deine Sache? begleitet Dich nicht dieser jungeEole, obgleich er seinen Namen noch nicht genannt wissen will?folgen Dir nicht die Wünsche aller Gelehrten? und begleiten Dichnicht bei der großen Reise, die Du jetzt antrittst, unsere Hoffnungenmehr, als unsere Besorgnisse?"
„Was Dich anbelangt, lieber Juan Perez, so mag das wohlder Fall sestn. Ich fühle, daß Deine besten Wünsche — ich weiß,daß Deine Gebete uns folgen werden. Aber, einen kleinen Zirkelausgenommen, werden nur Wenige in Spanien mit Achtung oderHoffnung an Colon denken, wenn er auf der großen Oede deSWeltmeers dahin schwimmt. Ja ich fürchte, daß selbst in diesemAugenblicke, wo wir die Mittel haben, die Wahrheit unserer Theo-rien zu erweisen, und so zu sagen an der Schwelle der großen Thürestehen, welche uns Indien aufthut, nur Wenige an die Wahrschein-lichkeit eines Erfolges glauben."
„Du hast Donna Jfabekla auf Deiner Seite, Scnnor."
„Und Donna Mercedes," fiel Luis ein — „meiner entschiede-nen und aufrichtig gesinnte» Tante gar nicht zu gedenken."
„Ich brauche zu Entscheidung dieser Frage nur wenige kurzeMonate, meine Herren," entgegnete Colnmbus, der mit entblößtemHaupte das Antlitz gen Himmel wandte, während seine grauenHaare im Winde wehten, und sein Auge von begeisterter Glut leuch-tete — „nur wenige kurze Monate, die dem Glücklichen unbeachtethinschwinden und die auch der Elende erträglich finden mag, dieaber uns wie ein Menschenalter Vorkommen werden. Prior, ichhabe oft den Strand verlassen und gefühlt, daß ich mein Lebeneinsetze, indem ich unter den Gefahren des Meeres eben so gut denTod, als eine glückliche Rückkehr erwarten mußte. Aber in diesemglorreichen Augenblick ist alles Bangen entschwunden, denn ich weiß,daß mein Leben in Gottes Hut ist und fühle, daß seine Weisheitden Erfolg krönen wird."