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„Das sind tröstliche Gefühle in einem so ernsten Augenblicke,Sennor, und ich wünsche demüihig, daß der Erfolg sie recht-fertigen möge. Aber dort ist Dein Boot; wir müssen uns jetzt tren-nen. Sennor, mein Sohn, Du weißt, daß mein Geist Dich beidieser mächtigen Unternehmung begleitet."
„Frommer Prior, gedenke meiner i» Deinen Gebeten, dennmeine Schwäche bedarf einer solchen Unterstützung. Ich versprechemir viel von der Wirksamkeit Deiner Fürbitte, wie auch der Dei-ner frommen Brüderschaft. Du wirst einige Messen für »ns lesen."
„Zweifle nicht daran, mein Frennd. Alles was La Nabida unterBeihülfe der gesegneten Jungfrau und aller Heiligen für Dich Ihunkann, soll ohne Unterlaß geschehen. Es ist dem Menschen nicht gege-ben, Dinge vorauSznsehen, welche allein unter der Leitung der Vor-sehung stehen, und obgleich mir diese Deine Unternehmung so ver-nünftig erscheint, daß ich nicht an ihrem Erfolge zweifle, so könntesie doch fehlschlagen."
„Sie kann nicht fehlschlagen, Vater. Gott hat sie so weitgefördert, und wird nicht zulasten, daß sie zu keinem Erfolge führe."
„Wir können das nicht wissen, Sennor Colon. Unsere Weis-heit ist nur wie das Senfkorn unter dem Sand dieser Küste, inVergleichung mit seinen uncrforschlichen Planen. — Ich wollte sa-gen, daß Du vielleicht als ein getäuschter hoffnungsloser Mann zu-rückkchrst, aber Du wirst da« Thor von Santa Maria immer fürDich offen finde», denn in unseren Augen ist das edle Strebeneben so verdienstlich, als in den Augen der meisten Anderen dasErringen."
„Ich verstehe Dich, frommer Prior, und dieser Beweis Dei-ner Freundschaft erfüllt mein Herz mit nicht geringerer Dankbarkeit,als der Becher und Bissen, den ihr dem kleinen Diego bescheertet.Doch ich möchte nicht ohne Deinen Segen scheiden."
„So knie nieder, Sennor, denn nicht Juan Perez de Mär-chen», sondern der Diener Gottes und der Kirche wird in dieser