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Maria de la Rabida einsprach, wo ColumbuS, wenn seine Zeit nichtdurch die unmittelbare persönliche Beaufsichtigung der Zurüstungenin Anspruch genommen war, sich gewöhnlich aushielt, und wo auchLuis de Bvbadilla, welcher sich bei dem gegenwärtigen Stande derAngelegenheiten in Nichts nützlich machen konnte, manche schlep-pende Stunde in Sehnsucht nach Thätigkeit und in Gedanken andie Lieblichkeit, die Treue und die übrigen Tugenden der DonnaMercedes de Valverde zubrachte. Fray Juan Perez gab sich alleMühe, der Ausführung der Plane seines Freundes Vorschub zu lei-sten, und es war ihm auch in der That gelungen, die wenigerHellen Köpfe seines Klosters wenigstens in Verbreitung ihrer be-einträchtigenden Meinungen vorsichtiger zu machen, wenn er auchnicht ganz verhindern konnte, daß man sich mit solchen trug.
Als ColumbuS und der Prior vernahmen, daß Sennor Pinzoneine Unterredung begehre, wurde er ohne Verzug vorgelassen. Dadie für die Abreise festgesetzte Zeit immer näher rückte, trat dieWichtigkeit der Dienste dieses Mannes stets mehr an'S Licht, undBeide wußten wohl, daß selbst der königliche Schutz Jsabellens indiesem Zeitpunkte und an diesem Orte gegen die Dienste, welchejener thätige Seeman leistete, wenig in Betracht kam. SennorPinzon durfte daher nicht lange auf eine Audienz warten, und wurde,sobald sein Gesuch angemeldet war, in das Zimmer geführt, wo sichder eifrige Franziskaner gewöhnlich aufhielt.
„Du bist sehr willkommen, würdiger Martin Alonzo," riefder Prior, sobald er seines alten Bekannten ansichtig wurde. „Wiegeht'S zu Palos und wann werden wir einmal das heilige Unter-nehmen der Ausführung entgegen gehen sehen?"
„Beim heiligen Franziskus, hochwürdiger Prior! das ist mehr,als irgend Jemand mit Sicherheit beantworten kann. Ich habeschon oft geglaubt, wir sehen auf dem besten Wege, bald abzu-fahren, und immer traten wieder unvorhergesehene Schwierigkeitendazwischen. Die Santa Maria, an deren Bord der Admiral und