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„Soll ich das so verstehen, Sennor Pinzon," fragte Colum-bus, „daß Ihr einen unmittelbareren und lebhafteren Antheil andem Erfolge meines Entwurfs zu nehmen beabsichtigt, als es frü-her der Fall war?"
„Ja, Sennor! das ist meine Absicht, wenn wir hinsichtlich derBedingungen eben so gut Übereinkommen, als cS Euer Gnaden mitunserer hochgeehrten Gebieterin Donna Jsabella de Trastamara ge-lungen ist. Ich habe bereits deßhalb mit Sennor Don — ich wolltesagen mit Sennor de Munnos hier gesprochen — potz Thorheit!welch ein Uebermaß von Höflichkeit hat mich in der letzten Zeit an-gewandelt— aber da er ein kluger Jüngling ist und den Wunsch anden Tag legt, sich mit Euch einzuschiffen, so hat dieß meine Phan-tasie so sehr in Aufregung gebracht, daß ich wohl auch gerne ander Parlhie Theil nehmen mochte. Sennor de Munnos ist so oftmein Reisegefährte gewesen, daß ich sein würdiges Gesicht wohlwieder einmal auf dem Meere sehen möchte."
„Das ist eine erfreuliche Kunde, Sennor Alonzo," fiel der Mönchlebhaft ein, „und Deine Seele, wie auch die Seelen aller der Dei-nigen werden die Früchte dieses frommen Entschlusses ernten. Es ist et-was ganz Anderes, Sennor Admiral, ob man an einem Orte, wie Pa-las, Ihre Hoheiten oder unseren würdigen Nachbar Pinzon hier aufseiner Seite hat, denn wenn jene die gesetzlichen Herrscher find, sogebietet er dagegen über die öffentliche Meinung. Ich zweifle nicht»daß cS jetzt mit den Earavelen rasch vorwärts gehen wird."
„Wenn Du wirklich entschlossen bist, an unserem UnternehmenTheil zu nehmen, Sennor Martin Alonzo," fügte ColumbuS mitwürdevollem Ernste bei, „so hast Du Dir ohne Zweifel die Be-dingungen auch überlegt und bist vorbereitet, sie mich wissen zulassen. Sind sie etwa von der Art, wie sie bereits zwischen unszur Sprache kamen?"
„Allerdings, Sennor Admiral! obgleich im gegenwärtigenAugenblicke unsere Börsen nicht so mit Gold gespickt sind, als