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auf der Stelle z» rügen, hatte jedoch nicht Muße, Lei dieser Ge-legenheit seinen Gefühlen Luft zu machen, denn Martin Alonzoging mit einer Raschheit zu seinem Zwecke über, welche zeigte, daßer nicht blos wegen eines Freundschafts- oder Höflichkeitsbesuchsgekommen sey.
„ES bekümmert mich sehr, Sennor Admiral," begann er, „vonder Hartnäckigkeit und dem Ungehorsam hören zu müssen, welchevon unfern Seeleuten den Befehlen der Königin zu PaloS ent-gegengestellt werden. Obgleich ich an dem Hafen wohne und einervon denen bin, welche immer vor Euren Planen hinsichtlich dieserWestfahrt Achtung hatten, wenn auch meine Zuversicht nicht sovollkommen fest begründet war, so kannte ich doch die volle Aus-dehnung dieser Pflichtvcrweigerung nicht, bis mich der Zufall aufder Landstraße mit einem alten Bekannten in der Person deS DonPedro — ich will sagen des Sonnor Pedro de MunnoS — zusam-menführte, der, so weit er auch herkommt, mehr von der Störrig-keit unserer Nachbarn entdeckte, als mir selbst an Ort und Stelleausgefallen war. Aber, Sennor, Ihr werdet jetzt nicht zum ersten-mal die Erfahrung machen, aus welchem Stoffe die Menschen zu-sammengesetzt sind. Es heißt zwar, sie seyen vernünftige Wesen,aber ungeachtet dieser unläugbaren Wahrheit ließen sich doch, daunter Hunderten nicht einer ist, der sich zum Denken Mühe nimmt— immerhin Mittel auffinden, die Ansichten einer für unser Bedürf-niß hinreichenden Anzahl zu ändern, ohne daß sie es selbst ahneten."
„Das ist sehr wahr, Nachbar Martin Alonzo," fiel der Mönchein, „so wahr, daß man es in einer Predigt Vorbringen könnte,ohne der Religion einen Eintrag zu thun. .Der Mensch ist einvernünftiges Thier, und ein zurechnungsfähiges Thier; aber cSist nicht paffend, ihn auch ein denkendes Thier zu nennen. Washat z. B. der Ungebildete und Unwissende in Angelegenheiten derKirche zu sagen, da die Wahrung ihrer Interessen der Geistlichkeitallein übertragen ist? Auch scheint mir bei einer Seefahrt EinDonna Mercedes. 2te Aufl. 14