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in der Weise eines Mannes, der einen Freund auf irgend eineunangenehme Enttäuschung vorbereiten will.
„Obgleich Chpern nicht ferne von dem heiligen Lande und demSitze der Macht der Ungläubigen liegt," versetzte er, „so mnßdoch Cathay viel weiter weg liegen. Ich schmeichle weder mir,noch denen, dis mir zu folgen geneigt sind, mit der Hoffnung, In-dien durch eine kurze Fahrt zu erreichen, da der Weg vielleichtachthundert bis tausend Stunden lang ist."
„Das ist eine schreckliche und geduldprüfende Entfernung,"rief der Franziskaner, während Luis unbekümmert lächelte, alswäre es ihm gleichgültig, ob er tausend oder zehntausend Stundenauf dem Ocean zu durchschneiden habe, wenn nur dis Reise zuMercedes führte und reich an Abenteuern war — „eine schrecklicheund ermüdende Entfernung! — Und doch zweifle ich nicht, SennorAdmiral, daß Ihr der von der Vorsehung bestimmte Mann seyd,sie zu überwinden, und den Weg für diejenigen zu bahnen, welcheEuch folgen werden, um das Kreuz Christi aufzurichten und diefrohe Botschaft der Erlösung zu verkündigen."
„Wir hoffen darauf," entgegnete ColumbuS, indem er verehrungS-voll das gewöhnliche Zeichen des geheiligten Vorbilds, auf welchessein Freund anspielte, auf seiner Stirne machte. „Zum Beweise,daß wir auch einen weltlichen Grund haben, dieß zu erwarten,kömmt hier Sennor Pinzon selbst, der, wie wir sehen, sich sehrbeeilt hat, uns aufzusuchen."
Martin Alonzo Pinzon, der dem Leser als einer der thätig-sten Gehülfen des Genuesen bekannt sehn muß, trat nun in'SZimmer, und ColumbuS' scharfer Blick entdeckte im Augenblick, daßer ernstlich über irgend einem bestimmten Plane brüte. Frah JuanPcrez war nicht wenig überrascht, als Martin Alonzo, der großeMann des Bezirkes, seine Begrüßung zuerst an Pedro, dann anden Admiral, und erst zuletzt an ihn selbst richtete. Der würdigeFranziskaner, der etwas geneigt war, jede Verletzung des Anstandes