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an Muth oder Vertrauen von Seite Jsabella'S hatte, sondern esrührte theilweise von dem in Folge des Kriegs mit den Maurenerschöpften Zustand ihrer Schatzkammer und vielleicht noch mehrvon der Erfahrung und Klugheit des großen Seefahrers selbst her,welcher Wohl wußte, daß für Entdeckungsreisen Fahrzeuge von die-sem Umfang nützlicher und sicherer sehen als größere Schiffe.
Auf einem felsigen Vorgebirge, nicht ganz eine Stunde vonPaloS, stand das Kloster La Rabida, welches von dieser Zeit a»durch seine Gastfreundlichkeit gegen ColumbuS so berühmt gewordenist. Der Seefahrer war vor sieben Jahren zum erstenmale, mitseinem ermüdeten Sohne an der Hand, vor dem Thore dieses Ge-bäudes erschienen, um für denselben eine Erquickung zu erflehen.Die Geschichte ist zu bekannt, um hier einer Wiederholung zu be-dürfen, und wir fügen nur bei, daß sein langer Aufenthalt indiesem Kloster und die zuverlässigen Freunde, die er unter den dor-tigen frommen Franziskanern sowohl, als bei Andern in der Nach-barschaft erworben hatte, wahrscheinlich den Beweggrund abgaben,die Wahl der Krone ans diesen Ort zu lenken. ColumbuS hatteseine Ansicht nicht nur unter den Mönchen, sondern auch unter denEinsichtsvolleren in der übrigen Umgegend in Umlauf gebracht, wiedenn auch die ersten Anhänger, welche er sich in Spanien gewann,in diesem Landstriche wohnten.
Trotz der genannten Umstände brachte der Befehl der Krone,die fraglichen Caravelcn,bereit zu halten, große Bestürzung unterdie Matrosen von PaloS. Man hielt es in jener Zeit schon fürein ungeheures Unterfangen, längs der Küste von Afrika hinzu-segeln und sich dem Aequator zu nähern, denn man trug sich mitden verwirrtesten Begriffen über diese unbekannten Gegenden, undviele hielten es sogar für möglich, durch eine Fahrt nach Südeneinen Theil der Erde zu erreichen, wo unter der sengenden Glutder Sonne alles Thier- und Pflanzenleben aufhören müßte. DieUmwälzungen der Planeten, die tägliche Bewegung der Erde und