die er dem Seefahrer geleistet hatte, seine Gedanken nicht unter-drücken konnte, das nachstehende Zwiegespräch.
„Bei allen Heiligen! Freund Alonzo," rief er, „dieser Colonträgt die Nase gewaltig hoch und benimmt sich auf eine Weise,daß ich mir hin und wieder Gedanken mache, ob unsere Einmen-gung auch klug war. Hat er nicht mit den beiden Herrschern, wieein Monarch unterhandelt — und wie ein Monarch auch seine Ab-sicht durchgesetzt?"
„Wer hat ihn mehr unterstützt, als Du, Freund Luis?" erwie-derte Alonzo de Quintanilla; denn ohne Deinen kühnen Sturmauf Donna Jsabella'S Geduld wäre gegen diese Reifs entschiedenworden, und der Genuese konnte immerhin seinen Weg an den HofKönigs Luis sorlsetzen."
„Hum! cs reut mich nicht; denn die Möglichkeit, den Franz-mann in bescheideneren Gcänzen zu erhalten, ist noch einer größer»Anstrengung Werth. Ihre Hoheit — der Himmel und alle Heiligenmöge sie für ihre aufrichtigen Absichten und edeln Gesinnungensegnen — wird diesen unbedeutenden Aufwand nie bereuen, wennauch das große Ziel, das sie im Auge hat, nicht erreicht wirb.Nun aber, da die Sache im Reinen ist, wundere ich mich selbst,daß eine Königin von Castilien und ein König von Aragon einemunbekannten und namenlosen Seefahrer solche Bedingungen zuge-sianden haben — einem Manne, der weder durch Dienstleistungenoder Familie, noch durch Neichthum empfohlen ist."
„Hatte er nicht Luis de St. Angel auf seiner Seite?"
„Ja! das hatte er," erwiederte der General-Einnehmer, „undich habe obendrein ritterlich und aus guten und zureichenden Grün-den für ihn Stand gehalten. Ich wundere mich nur über unser»Erfolg und über die Art, wie sich Colon in der Angelegenheit be-nommen hat. Ich fürchtete immer, der hohe Preis, den er aufseine Dienste setzte, möchte alle unsere Hoffnungen zertrümmern."
„Und doch benahmst Du Dich vor der Königin, als käme er