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Dir nur unbedeutend vor im Vergleich mit den Vortheilen, welcheaus dieser Reise fließen würden?"
„Kann Dich das Wunder nehmen, mein würdiger Freund?Sobald, es der Erreichung eines Zweckes gilt, so bieten wir alleunsere Mittel auf, und erst, wenn sie erschöpft sind, fangen wiran, die andere Seite der Frage zu betrachten. Hauptsächlich binich aber erstaunt über meinen eigenen Erfolg. Was diesen Genuesenanbelangt, so ist er in der That ein höchst wunderbarer Mann,und ich muß ihm im Herzen Recht geben, daß er so hohe Bedin-gungen gestellt hat. Wenn er es durchsetzt, wer ist größer als er— und wenn Alles fehlschlägt, so wird dieser Vertrag ihm nichtsnützen und Castilien wenig schaden."
„Ich habe bemerkt, Sennor de St. Angel, daß wenn ernsteMänner ihren Werth zu bescheiden anschlagen, die Welt sie gernebeim Wort nimmt, obgleich sie alsbald bereit ist die Anmaßungenunbedeutender Menschen zu verlachen. Die hohen ForderungenColons haben ihm vielleicht im Grunde gute Dienste geleistet,denn sie ließen ihre Hoheiten fühlen, daß sie mit einem Manneunterhandelten, der Vertrauen zu seinen Planen hat."
„Es ist ziemlich so, wie Du sagst, Alonzo. Die Menschennehmen uns gewöhnlich so, wie wir uns selbst zu schätzen scheinen,so lange wir überhaupt im Einklänge mit unseren Ansprüchen han-deln. Aber in diesem Colon liegt ein Achter Werth, der sich in seinenWorten und in seinem Thun gleichermaßen ausspricht, denn seineRede ist Weisheit, ^sein Benehmen Ernst und Würde: sein Gefühledel. In der That, wenn ich dem Manne zuhürte, kam es mir oftvor, als hörte ich einen Begeisterten."
„Nun! er hat jetzt eine gute Gelegenheit, zu zeigen, ob seineBegeisterung ächt ist oder nicht," erwiederte der Andere. „In derThat, ich mißtraue oft der Weisheit unserer eigenen Folgerungen."
In dieser Weise sprachen selbst diese zwei eifrigen Freundedes Columbus von seinem Character und der Wahrscheinlichkeit