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Triumph feiern, der sogar unsere Eroberung der maurischen Be-sitzungen überbietet."
„Ich freue mich, Sennor Colon wieder in Santa Fe zu sehen,"erwiederte der König höflich, „und wenn er nur die Halste vondem, was Du zu erwarten scheinst, leistet, so werden wir Grundgenug haben, »ns unserer Zustimmung zu freuen. Vielleicht machter die Krone von Castilien nicht mächtiger, als sie ist, doch aber kanncs ihm gelingen, sich selbst soweit zu bereichern, daß es ihm als Unterthanschwer werden mag, von seinem Golde den rechten Nutzen zu ziehen."
„Ein Christ wird sein Gold immer zweckmäßig zu benützenwissen, so lange die Ungläubigen noch im Besitze des heiligen Gra-bes sind!"
„Wie meinst Du das?" rief Ferdinand in seiner raschen undscharfen Weise. „Führst Du vielleicht ebensowohl einen Kreuzzug,als die Entdeckung neuer Länder im Sinne, Sennor?"
„Dieß, Königliche Hoheit, ist schon lange mein sehnlichsterWunsch, und auf seine Ausführung würde ich zuerst die Schätzeverwenden, welche nothwendig aus der Entdeckung eines neuerenund näheren Wegs nach Indien fließen müssen. Ist es nicht einSchandfleck für die Christenheit, daß der Muselmann seine unhei-ligen Altäre da aufrichten darf, wo Christus aus Erden wandelte,wo er geboren wurde, und wo sein heiliger Leib bis zu seinerglorreichen Auferstehung gelegen hat? O! es gibt Herzen undSchwerter genug, welche bereit sind, diese Schmach auszutilgen,und es gebricht an weiter nichts, als an Gold. Wenn es der ersteWunsch meines Herzens ist, durch eine unmittelbare westliche Fahrtden Weg nach dem Osten zu bahnen, so ist der zweite: die Reich-thümer, welche sicherlich einer solchen Entdeckung folgen werden,dem Dienste Gottes geweiht zu sehen, indem auf'S Neue in demLande, wo Er seinen Leidenskampf gekämpft und seinen Geist fürdie Sünden der Menschheit aufgegeben hat, seine Altäre aufge-richtet und seine Verehrung eingeführt würden."