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ist so ziemlich allgemein, daß die Liebe am Anfang und die Ver-nunft am Ende ihre Triumphe feiert."
„Ich will die Wirksamkeit dieser Macht nicht in Abrede ziehen,Sennor, denn ich fühle sie zu tief, um mich dagegen aufznlehnen.Ihr kennt nun mein Geheimniß, und wenn ich Euch meine Absich-ten vollends mitgetheilt haben werde, so werdet Ihr ganz klar inder Sache sehen. — Ich unterziehe mich hiermit dem feierlichen Ge-lübde" — Don Luis nahm sein Barett ab, und blickte währenddieser Worte gen Himmel — „Euch auf dieser Reise, sobald Ihrmich von ihr benachrichtigt, zu begleiten, und von jedem Orte, zujeder Zeit und in jedem Schiffe, wie Ihr es für gut haltet, aus-zufahren. Indem ich dieß thue, hoffe ich vor Allem, Gott undseiner Kirche zu dienen, dann Cathay und die entfernten Länder derWunder zu sehen, und endlich Donna Mercedes de Valverde zugewinnen."
«Ich nehme dieses Versprechen an, junger Herr," erwiederteColumbuS, erstaunt über den Ernst und erfreut von der Aufrich-tigkeit des Sprechers — „obgleich die Darstellung Deiner Gedankenvielleicht wahrer gewesen wäre, wenn Du diese Beweggründe inder umgekehrten Ordnung namhaft gemacht hättest."
„In einigen Monaten bin ich Herr meines Vermögens," fuhrder Jüngling fort, welcher zu sehr im Eifer war, um das, wasder Seefahrer gesagt hatte, zu beachten — „und daun werdenwir wenigstens eine Earavele haben, wenn mich anders nicht einVerbot von Seite Donna Jsabella'S hindert. Ja ich glaube sogar,die Kaffen von Bobadilla müßten während der Minorität ihresHerrn lässig verwaltet worden seyn, wenn es nicht zu zweien rei-chen sollte. Ich bin kein Nnterthan Don Fernando'S, sondern einDiener der ältern Linie des Hauses von Trastamara und so wirdselbst das kalte Urtheil des Königs mir nichts in den Weg legenkönnen."
„Das klingt wohl recht großmüthig, und Deine Gefühle sind