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sind doch von der Art, wie sie Jemand, der wirklich eine heiligeEingebung hat, kaum rechtfertigen kann."
„Diese Beharrlichkeit hat ihr Verdienst," bemerkte die Köni-gin, „aber auch unsere Zugeständnisse müssen eine Gränze haben.Ich werde nichts mehr zu Gunsten dieses Seefahrers thun, sondernihn dem Loose überlassen, welches die natürliche Folge der Selbst-überhebung und jeder ungebührlichen Ueberspannung von Ansprü-chen ist."
Diese Worte schienen Columbus' Schicksal in Castilien besiegeltzu haben. Der Erzbischof beruhigte sich und verließ nach einerkurzen, geheimen Besprechung mit seinem königlichen Beichtkindsdas Zimmer. Bald darauf erhielt Christoval Colon, wie ihn dieSpanier nannten, oder ColumbuS, wie er sich selbst in seinem spä-teren Leben Unterzeichnete, den bestimmten Bescheid, daß seine Be-dingungen nicht angenommen werden könnten und die Verhandlungenüber die beabsichtigte Jndienfahrt geschloffen sehen.
Achtes Kapitel.
Ach! immer so — von Kindheit anSah ich mein schönstes Hoffen trügen;
Ich durfte keiner Blüthe nahn,
Sollt' sie nicht schnell im Wind verfliegen.
Lall« Roohk.
Man war in der Jahreszeit bis zu den ersten Tagen des Fe-bruars vorgerückt, wo das Wetter in jenen niederen Breitegradenheiter und frühlingsartig wird. An dem Morgen, welcher der imvorigen Kapitel mitgetheilten Schlußverhandlung folgte, versammel-ten sich sechs oder acht Personen, von der Lieblichkeit des Tagesangelockt und vielleicht auch von einer edleren Regung geleitet, vorder Thüre einer jener niedrigen Wohnungen von Santa Fe, welchefür die Beguemlichkeit des BelagerungSheersS errichtet worden