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„Gerade über diesem Gedanken brütet er, und seit siebe» mühe-vollen Jahren bestürmt er den Hof mit der Bitte, ihm die »ölhigenMittel an die Hand zu geben. Ja, wie ich höre, hat er noch vielmehr Zeit, vielleicht noch weitere sieben Jahre, darauf verwendet,um in anderen Ländern zu seinem Zwecke zu gelangen."
„Wenn die Erde rund wäre," fuhr Don Luis mit einer ge-dankenvollen Miene fort, „was könnte wohl all das Wasser hindern,nach den niedrigeren Stellen abzufließen? Wie kömmt es, daßwir überhaupt Meere haben? und wenn er, wie Du angedeutethast, Indien auf der andern Seite zu finden glaubt, wie würbe esda den Leuten möglich, aufrecht zu stehen? Es könnte ja nichtanders geschehen, als indem sie die Füße nach oben streckten?"
i.! „Man hat dieses auch Colon entgegengehalten, aber er be-handelt derartige Einwürfe nur so oben hin. In der That fangenauch die meisten unserer Geistlichen an zu glauben, daß es keinOben oder Unten gebe, cs sey denn in Beziehung auf die Ober-fläche der Erde, und so stünde denn, von dieser Seite aus, der An-nahme kein großes Hinderniß im Wege."
„Du willst mir doch nicht glauben machen, Vater, daß einMensch auf seinem Kopfe gehen kann, und das noch obendrein mitdiesem edeln Glieds in der Luft? Beim heiligen Franciskus, DeineBewohner von Cathap müssen Krallen haben wie eine Katze, sonstwürden sie bald wegfallen."
„Wohin, Luis?"
„Wohin, Vater Pedro? In die Hölle oder in den bodenlosenAbgrund. ES ist nicht möglich, daß Leute mit in die Höhe gerich-teten Füßen aus ihren Köpfen gehen können, wenn sie keine festereUnterlage haben, als die Lust; auch müßten die Caravelen aufihren Masten segeln, was mir eine saubere Schifffahrt abgebenmöchte. Was würde das Meer wohl hindern, aus seinem Beltezu stürzen, und auf die Feuer des Teufels zu fallen, um sieauSzuIöschen?"