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locken, der Landstraße anvertraute — eine lange Reihe bepackterMaulthiere und eine Schaar Leute, deren AeußereS halb Diener,halb Soldaten bekundete. Diese Schau zog eine Menge Volkesnach sich, welches zum Thcil Gebete für einen glücklichen Erfolgsprach, bei weitem in der Mehrzahl aber, wie es bei ununterrich»teten Schwätzern gewöhnlich der Fall ist, sich in schalen und un-reifen Vermuthungen über den wahrscheinlichen Zweck und dieErgebnisse dieser Reise erschöpfte. Aber auch die Neugierde hatihre Gränze, der sprachseligste Plauderer wird endlich müde, undals sich die Sonne zum Niedergang senkte, hatten die meisten vondem Pöbel bereits vergessen, über die Morgenparade zu denken undzu sprechen. Bei Einbruch der Nacht war jedoch der kürzlichePrunkaufzug noch der Gegenstand der Unterhaltung zwischen zweiSoldaten, welche zu der Wache des nach der Provinz BurgoSführenden westlichen ThoreS gehörten. Diese Ehrenmänner brachtenihre Stunden in der sorglosen Weise wachstehender Gemeiner zu,bei denen der Geist der Redseligkeit und der Tadelsucht die Gedan-ken und der Lärm des Tages überlebt hat.
„Wenn Don Alonso de Carbajal in dieser Weise weit zukommen gedenkt," bemerkte der ältere der beiden Müßiggänger,„so wird er wohl daran thun, ein scharfes Auge auf sein Gefolgezu haben, denn die Armee von Aragon hat nie ein schäbigeresGeleite ausgeschickt, als das, welches er heute durch das südlicheThor führte, trotz des Flitterstaats an den Schabraken und desTrompetengeschmetters. Ich sage Dir, Diego, wir hätten vonValenzia Lanzen schicken können, die für eine königliche Gesandt-schaft besser gepaßt hätten, ja, und auch würdigere Ritter, um sieanzusühren, — als diese Aragonier. Doch, wenn der König zu-frieden ist, so steht es Soldaten unseres Gleichen nicht zu, darüberzu murren."
„Manche denken, Rodriguez, es wäre besser gewesen, das fürsolche höfische Bevollmächtigungen verschwendete Geld zu sparen,