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Herders Gedichte.
Da bin ich, was ich dort nicht blieb,
Dem Vater, Kind der Liebe,
Dem trau' ich, denn er hat mich lieb,
Trau' ihm mit Kindestriebe.
Da kommt mein erster JugendtraumDer Unschuld und des Lebensbaum,bin schöner Eden, wieder!
O Bruder, bring' mich in dein Reich,Den Kindern und den Engeln gleichSing' ich dir Kindeslicder!
Und seh' auf dich und bleibe treuUnd' koste nicht vom Baume,
Und weiß nicht mehr was Sünde sey,
Und der vom Jugendtraume
Geliebte Nest, wird Wahrheit mir;
Lamm Gottes, lautre mich zu dir,
Iu dir von jener Schlange,
Die in sich krumm, daß ich wie duIn Unschuld, Lieb' und Gottesruh,
Des Lebens-Frucht empfange.
Das Gewissen.
Wann kommt der Herr der HerrlichkeitMit seines Reiches Freuden?
Wann kommt der Richter, Freud' und Leid,Und Bös' und Gut zu scheiden?
Er ist nicht fern; er ist uns nah;
In unserm Herzen ist er da!
Du kannst ihn nicht vermeiden.