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Zweiter Theil.
lluch wenn er straft, barmherzig doch,
Sein Fluch ist schwerer Segen,
Ein bacter Segen; aber noch
Zum Wohl auf unfern Wegen.
Der Menfchenmutter wird der SchmerzZur Freude; daß ibr MuttcrherzMit Sieg ihr Kmdlein hcrze:
Dem Manne wird sie unkerthan,
Daß treu und stark, und fest am ManRSie Lebens-Leid verschmerze.
Auch wenn er straft, barmberzig noch,
Auch noch sein Fluch ist Segen,
Ein harter Segen, aber nochUns noch zu unfern Wegen,
Da kleidet Gott sein nacktes Kind —
Ihr Hüllen die mein Elend sind,
Das Denkmal meiner Schande:
Seyd Hüllen der Barmherzigkeit;
Mein Land voll Arbeit, Müh undLeid
Wird mir zu Gottes Lande! —
O Cherub steh' mit deinem SchwertMein Eden zu bewabrm! —
Dein Blick, der mein Gebein durchführtMit taufend Flammcnfchaaren,
Er winkt mir, daß ich aufwärts seh'.
Zum Paradiese höh'rer Höh',
Was nie sich kann verlieren;
Da wird in neuen Jugend-Raum,
Da wird zum neuen Lebensbaum
Mein Bruder hin mich führen! —