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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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179
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Zweiter Th eil.

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Gebrauch ver Gaben»

Die Gabe nimmt sich niemand; sieWird ihm von Gott verlieben;Nur wer sie mißbraucht, dem wird nieDer Mißgcbrauch verziehen.

Wer sie nicht brauchet ganz und recht;Ist ein verworfner böser Knecht.

Herr, lehre Mich Zufriedenheit

Durch rechten Brauch dck Gabe!Weit Aber meine Dankbarkeit

Reicht, was ich von dir habe.Hatt' ich gethan auch noch so viel,

Wie ferne bin ich noch vom Ziel!

Wo irgend eine ThkaNe fließt,

Die ich wohl trocknen könnte,

Wo irgend sich ein Gram eraießt,

Der mir Zutrauen gönnte,

Und ich nicht, was ich soll, gethan,

O Herr, das Nichtthun klagt Mich an l

Wo Mängel ich und JkrthUM sahWie viele sind hienieden!

Und Mein Gewissen trat nur nah:

Die Pflicht ist dir beschicken,

Zu helfen hier ist süße MühWie oft, Herr, unterließ ich sie!

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