Kommst Du zu uns wieder? Dich erwartetLechzend schon die Erd' und ihre BlumenBeugen matr ibr Haupt, aus deinem KelcheNur zwei Tropfen Himmelstbau zu kosten:
Und mit ibnen ueiget sich ermattetMeine Bi der-überfüllte Seele,
Harrend, daß Dein sanfter Schwamm sie löscheUnd mit Bildern andrer Welten tränke,
Und mein lechzend Herz mit Ruhe labe.
Sternencciche, goldgekrönte Göttin,
Du, aus deren schwarzen weitem MantelTausend Welten funkeln, dft Du alleSanft gebührest,um ihr rastlos Wesen,
Jluen Feueeschwung. ihr reges KreisenA ft d ni urm d r ew'g.n Ruhe festhaltst —-Welch .in Lobgesang ertönt in allenW t n Dir, Du aller StermnchöreLtift Fuhr^rin! — ftin hohes Loblied,
D m der Sturm verstummet, d.m die Sprache,Dem des Herzens Laut, dem alle TöneSanft entschlummern in ein heilig Schweigen.
Heilig Schweigen, das die Welt jetzt fülletSanfter Strom, der in den ew'gcn UfernEndeloftr Schöpfung feiernd hinrollt! —
Und Du herrlicher Gesang d,r Sterne,
Licht aus Licht, des Himmels sanfte Sprache!
Weite Nacht umfasset meine Seele!
Meere der Unendlichkeit umfangenMeinen^ Geist, die Himmel aller Himmel!