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Herders Gedichte.
Was die>'cn Freund hier an dich bindet, sollt'
Es allen, die mit Dir vcn Einem Blut,
Von Einer Bildung sind, dann feblen? WerErzog Dich? wem verdankest Du Dich selbst?Dein bessres Selbst? Wer bildete Dein .pcrz?Wer dracht' auf Deiner Lebensbahn Dich oftUnd unbewußt Dir, weiter, EigennutzB> weite nicht die Dir begegneten,
Dich retteten, Dich liebten. UngchörtErklang Dein Seufzen in ihr Herz; der Wunsch,,Der in Dir selbst unausgebrütet lag,
Bekam in ihrem Geiste Flügel, KamDir in der Zeit der Noch nicht oft ein Gott,
Ein Genius in menschlicher Gestalt,
Hülfreich entgegen? Fühltest Du, nicht selbstDfc Ahnungen, di- in die Ferne Dich,
Dich in die Zukunft rissen, die Dich sorgend,Errettend, tkätig machten für den Freund,
Den du nicht kanntest? Nur die große MutterVorsehung kannte Dich und ihn; sie schufEuch Beide für einander; euer SchicksalGehämmert ward's auf Einem Ambos; DirZn seiner Noch der freudigste Genuß,
In Deiner Hülf ihm hohe Seligkeit."
Wie bei dem ersten warmen SonnenstrahlNach kalten Frühlingsnachtcn zitternd sichDie Blume öffnet, ungewiß, ob sieDem Strahl verträum dürfe; so cnt'chloßDie tiefbeklemmte Brust Arists. „Es schlagt(So fuhr die Stimme fort) ein großes HerzIn der Natur; vertrau' der Fühlenden.
Dein reinester Gedank' entsprang dem Duell