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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Zweiter Th eil.

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Und machtlos funkelt hier und dort ein StrahlVernunft im Dunkel und verschwindet. StummIst alles um mich her; ach, ko verstummtDes Menschen Herz dem Menschen, Wohl und Weh ;Aufbrausend alübt es, quälend sich und andre,

Vis es im stillen Grabe nicht mehr schlagt."

Die Nachtigall seufzt' über seinem HauptIhr Lied der Liebe; unweit neben ihmGirrt' im getreuen Nest die Turteltaube,

Er hört sie nicht. Es mucnielte der Bach,

Der Westwind lispelt' in den Zweigen; erVernahm den fernen und den nahen LautDer Schöpfung nicht; in ihm war's wüst und leer.

Da schwebt in holder Dämmerung ein GlanzZu ihm herüber aus der Senne selbst;

Wir nennen cs Licht des Zodiakus ;

Gestalt - und Wortlos floß es in ihn ein

Und sprach:Dir ist die Schöpfung wüst und leer,

Gedankenlos der Lebensotean,

Der Dir Gedanken schafft? Was sind Gedanken

In Dir, als Abbildung, n dessen, was

Von außen du pernimmst und in Dir ordnest?

Der Weltgcist, mnn ihn Aether oder Licht,

Du siehst ihn nicht im Lichte, hörst ibn nichtIm Schall; der Unsichtbar', der UnhörbareEr macht Dich sehn und hören, fühlen, denken;

Er denkt in Dir, Du bist nur sein Gefäß."

Und wähnst Du Dich sein einziges' zu seynDem jedes Element, selbst Luft und Licht

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MV ^