Zweiter Th eil.
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Vernunft, und meinen besten Willen lehreRechtschaffenheit, und ftstne meinen Vorsatz,Weisheit zu wählen und den langen AufschubIhr zu bezahlen! deiner Rache Schaalc,
Geschüttet auf dies hinqegcbnc Haupt,
O laß sie nicht umsonst geschüttet seyn!
Die Uhr schlägt Eins. Wir nehmen nicht der
Zeit wahr,
Als im Verlust. So ist es Weisheit denn,
Ihr Ton zu geben. Itzt — als sprach' ein Engel! —Fühl' ich den heiligen Schall: und hör' ich recht,Zst's meiner tobten Stunden Sterbeglocke —
Wo sind sie? — Bei den Zähren vor der Sündfluth!Ein Zeichen mir zum Aufbruch! o wie vielIst noch zu thun? All meine HoffnungenUnd Furchten starren erschrocken aus und schauenUeb'rs Lebens schmalen Rand hinab, hinunter!Wohin? . . . ein bodenloser Abgrund! Ewigkeit!Und mein! — kann Mein seyn Ewigkeit,
Der von den Milden einer Stunde lebt l
Wie arm, wie reich! wie niedrig und wie hoch —Verflochten, wundervoll, groß ist der Mensch!
Und über Wunder der, der so ihn schuf!
Der lauter Aeußerstes in mir verband,
Verschiedenster Naturen Wundermischung,
Entfernter Welten auscrwahlte Bindung!
In aller Wesen Kette herrlich Glied!
Der Mittelpunkt vom Nichts zur Gottheit — Strahl,Aelhcrisch, und verschlungen und befleckt!
Und wie verschlungen und befleckt — noch Göttlich!Ein Schattenbild von gränzenloser Größe!