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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

In seinen Adern quillt der Flommcnstrom,

Der früher ihn gen Himmel treigen soll:

Er hotte viel in wenigem gelebt,

Und viel genossen, viel ertrugen. So!!

Er noch die Hefen seines Bechers kou'n,

Die jenes Erdcthier so gerne trinkt

Und noch noch mehrcrn dürstet? Alle Welt

Ist des Gesonqes meines Gottes voll,

Des Zweckes seiner Schöpfung. Der BorborUnd Weise, Griech' und Neuseeländer stimmtDbwohl verschiednen Tons, vcrschiedner Höh'

In Einen Lobgesong: wir wo re» Mensch!Gemocht, die Schöpfung zu begrüßen, GottAu nennen, Weisheit, ErdenseligkeitIn Tropfen oder Strömen, doch ols MenschZu kosten und mit ganzem, holbcm DurstZur Quelle selbst zu wandern. Schöpse Muth,Unglücklicher der Erde, Durchgang istDein Leben durch die Welt; dein HimmclsbildIst Gottgestalt, die bleibet Dir. Du bistMehr als der Adler, ols der Elephont,

Auch du der Wild' und Heide, Gottes Mensch,Bist Vaters Ebenbild, dos zu ihm eilt.

Zweiter Gesang.

Gestärkt vom Himmelstrost des GeniusGing ich aus Erden ruhig still einher,

Mein Vaterland war in den Sternen. EinstWessel mich mitten im Gedankcnmcer