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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Zweiter Th eil.

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Sanft zu vergessen. Preise mein GesangDen Geber auch für das, was er versagt,

Für jeden süßen Wahn der Erdenlust,

Der tauschenden Alleinglückseligkeit:

Denn muß nicht jedes Herz und jeder BlickIn Saften seiner Hülle froh scyn? MußNicht Schwachheit unsre liebe Dammrung seyn,

Die hier den Lappe», dorr den Indier,

Den Tartar dort, den Fcuerlander dortAllein-glückselig wacht, daß niemand tauscht,

Den andern jeder, keiner sich beklagt,

Und stirbt auf seiner armen Scholle reichUnd weis' und glücklich. Preis' ikn mein Gesang,Daß er des Menschen kurzes LebenszielNach seinem Staube, seiner Erde Drchn,

Nach ihrer Leid - und Freuden möglichstemGenuß bestimmet?. So kurz der WegDem Wanderer zu seiner VaterstadtJe werden konnte, kürzt' er ähn. Er gabDer grofiesten, zahllosen MenschenschaarDen Kindern schnellen, flücht'gen Durchgang nurDurch's Erdcnleben. Manches stehet kaumMit Einem Bljck die Sonne, manches lerntIm süßen Vater-Mutter-Namen nurDen Namen Gottes lallen und entweicht;

Es war ein Mensc h und wird ein höh' rcr

M ensch,

Ein Seliger, ein Engel. Dieser Baum,

Der frühreif schon so schöne Blüthen trug,

Er wirft die Blüth'en ab, und welkt hinweg;

Sie sollten, durften, konnten alle nichtIn dieser schweren Lust zu Früchten werden.

Des Mannes Feuer brennt ihm auf sein Herz,