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Herders Gedichte.
Vcrstummens! Sieh umher, die sieben SterneSind Ruhestätten für den Wandrer nur,
Der in sein Vaterland, die Sonn' hinaufeilt! —Jn alle sieben Sterne sind die KlangeDer Fähigkeiten zur VollkommenheitNach Maaß und Zahl des weisen Schöpfers, desUrkünstlers, schön vertheilct. Deine WeltIst nur ein Mittelklang, doch näher schonDem hohen Einklang als den gröberenUnd streitenden Vortönen. Die VernunftDes Menschenvolks mit ihrer Freiheit istDas erste Auferwachen zur NaturDer Seligen in wahrer WirksamkeitUnd Geistesschöne. Rüste dich hinaufUnd sieh nicht hinter dich, was nach dir bleibt.Was nach dir bleibt eilt auch i» Gottes ReichLangsamer und auf niedcrn Sprossen nurHinaufwarts. Laß dafür, der sie gemacht,
Den Vater sorgen. Du entschütteleDen schweren Staub und werde Himmels LichtUnd werde Ruh.- Die nicdern GenienDer Erd' und ihrer Reiche sollen dir,
Was diesem hohen Himmelsglanze vielAu niedrig war', erklären. Steig' hinab,
Und immer schwebe dir der HochgesangDer sieben Stern', ihr unauflöslich B.and,
Das Eilen, das Verschlingen ihres LaufsZum Mittelpunkt von ihrer Kraft und ArtUnd Zweck im Dhc: so wirst du selig sepnUnd ruhig. Gottes Gang ist in der NachtIm Heer der Sterne; und ein SternengangVoll cw'ger Harmonien."
Da verschwand