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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
83
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Zweiter Th eil.

SZ

Und Sonnenstrahlen seine Flügel. Glanz,

Wie holde Negenbogcnschöne floßSein Kleid hinunter. Er berührte michMit einem Stcrnenstabe, wie er dortAm Firmament in Hellen Nächten brennt.

Der Stab erweckte mich, verwandelteMir mein Gebein: der Staub siel ab von Mir,Die Hülle sank: Mein Her; ward ruhig: aufGen HimMel zog mich seine GegenwartIhm natb, ihm nach.Ich bin der GeniusDes Menschlichen Geschlechts! sprach er zu mir;Sieh um dich, wo ist deine Erde?" IchSah rings umher und sah nur SternenglanzUnd schwebcte im hohen SkcrncnchorUnd hörte ihren Klang, Ich höreteDer sieben Stern' um unsre Sonne Klang,

Und sah auch meine Erd', ein kleiner BallMit ihrem Mond, ein leiser UebergangZum Mittelpunkt, der Sonne, hohen Einklang.Mein Herz ward Spharenharmonie. Ich wagteDen Genius nicht anzuschaun. Er sprach:Sieb, Murrender, worüber murrtest duIm Winkel deiner Höhle drunten? NennstDu das Vernunft, wenn du den kleinen Theil,Ein Nichts für's Ganze nimmst? Das JetztDer EcdcngegeNwart, der schnellestenVergänglichkeit für's Unvergängliche,

Für's Ewige. Sieh um dich: deine WeltIst sie nicht Ton nur i» der MelodieDer Sonnen - Sterne! welch ein kleiner Ton!Und du aus dieser Saite, welch ein Nichts,

Ein kleiner Nachhall dcö verhallenden

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