Zweiter Thcil.
l'S
Die Menschenseele! Fühl's und sinke niederMit frohem Ungestüm,
Dem alle Stern' und Seelen singen Lieder,
Der Seelen Vater, ihm!
Dem ihre Tief' und Höhe sinat, ihr WerdenUnd Se»n von Licht zu Licht,
Won dumpfer Dammrung hier auf dunkler ErdenBis einst zu Angesicht —
Ich zittre! — wag ich's? Seine Schatten winken,Der Seelen Abglanz winktMir Schaur auf Schauer schon — und ich? — soll
trinken,
Wie Seel' aus Seele trinkt,
Wie Bruder hangt am Bruder, trinken LiebeAus Ihm, der sich für michZur Seele haucht auf dieser ErdcntrübeAu meinem Bilde? — Ich? —
O nenn' cs nicht, was über MenschenscelenEin Siegel Gottes hangtUnd ihre Tiefen, (Niemand kann sie zahlen!)Wohin? zum Ursprung drangt.
Gott.
Wie nenn' ich Dich, Du Unnennbarer? Du,Der Wesen Quell und Ende Seiner selbst;