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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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67
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Zweiter Theil.

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Singt ihr Hauche des Weltalls,Wandernde Strmm.n, singt eure phantastischenTöne, innen erwartendMeine künstliche Leycr schweigt.

Die Menschenseele,r 7 7 4-

Äw Nenn' ich es, das über McnschenseelcnEin Siegel Gottes schwebt,

Und ihre Tiefen (Niemand kann sie zahlen)

Zu Einem Bilde webt!

Zum Gottgebilde, das itzt zarte PflanzeSich sauget Blut aus Thau,

Wird, was nur Sie soll seyn, aus SonnenglanzeUnd feuchter, wilder Au:

Allmählich Baum, fühlt Baumäonenleden,

So schlank und fest und grün,

Und strebt mit Wurzeln, Zweigen fortzuwebenUnd neue Kraft zu ziehn.

Ich fühle Pflanz' und Baum, in Frucht, in Saa-

men,

In Düften, Laub und Blatt,

Blick' in sie tief, und doch wer leiht mir NamenWas jedes ist, und hat?

E 2