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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
63
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Der ihnen nicht gekört und sonder denlSie auch nicht leben können. Löwen seh ichUnd Ticqer welche Brut! zerreißend denUnschuldig-Armen! Arme betteln Brod,

Sie lesen auf vcrstohlnc Achren, dieDu uns so reichlich zollest, liebe Erde,

Und gramen sich und betteln um ihr Grab.s

O Schattenspiel der Welt! Du SchaugerüstFruchtloser Wünsche, leerer Eitelkeit.

Ist au Dir Ewiges? Kann EwigesDer Geist sich auf dir träumen? Und doch lebtDas bange Herz, dich zu verlassen, schlagtUnruhig, wie ein Fisch dicht übcr'm Meer.

Und bin ich. denn an dich gebunden? Ich,

Den zu beseeliqen du nie vermagst!

Brennt das, was in mir brennt, als Flamme nurDes Aschenhausens in der Erde Dunst?

L nein! o nein! Der Dunst der Erde flammtNicht auf der Seele Feuer; er vertilgts;

Und Geister fesselt ihre Schwere nicht!

Wie wird mir ftyn, o Sphäre, wenn ich dichTief unter meinen Füßen sehe. Dich,

Den kleinen Wandelstern, mit Dampf und NacktUmgeben, fern der Sonne, dem BezirkDes kalten Mondes nab; wie wird mir sevn,

Wenn ich, ein Genius, mich über dichErhebe , athmend ganz im Aekhcr - Strom ?

Dann fesseln mich nicht deine Seufzer mehr,

Dann rufen deine Thränen nie zurückDen froh-Entkommenen: es eilt mir nach,