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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

Was mein ist und ich segne, segne dich,

Du meiner Kindheit väterliche Flur. . .

.Ich umfasse Dich,

Auch meine Mutter, meine NährerinUnd einst mein Grab: ich fass', so weit ich kannEin kleiner Raum, doch mehr, als Raumes gnugAu meiner Ruhestätte.

Doch mein Blick

Reicht auf dir weiter; nur mein träger FußIst cs, der an dir klebt; mein edles HerzSchlägt freier, und mein Geist denkt höher auf.Gabst du mir den, o Erde? Gabst du ihn,

So Dank dir des Geschenkes! Zieh ihn auf,

O gute Mutter, Du erfüllst ihn nie.

Du leitest seine Kindheitschritte, beutstIhm deine Muttcrbrust, gewährest ihmAus deinem Vorrath nur ein BilderhausAusweichender Gedanken, weckst in ihmDurch gut und böses Schicksal deiner Sturm'-Und Sonnentage, deiner FrühlingeUnd Winter, ach Empfindungen von WohlUnd Weh, von Quaal und von Genuß,

Von Wechsel und der All-Vergänglichkeit!

Za, heil'gc Mutter, oft lag ich auf dirUnd weinte. Tröstend kühletest du dannMit deinen Blumen, deinem Grase, das,

Wie ich verwelket, meine Stirn voll Glut.Erquickend stieg aus dir ein Athem auf,

War cs ein Seufzer, zu beklagen mich?

War