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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
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Herders Gedichte.

Geboren, werden des Verstandes KinderDie unfern; stumm, vergäße man sie.

Rede,

Sie facht des Geistes Feuer an, sic mustertDie Rüstungskammcr, deren Waffen sieZum Schmuck poliret, zum Gebrauche wetzt.

O wie viel ihrer liegen, bis an's HeftVersteckt in Scheiden der GelehrsamkeitEhrwürd'gcr Bande eingerostet! Sic,

Geschärft zur Schneide, hätten weit umherGeblitzt, und wären sie der Mutter ZungeAuch nur mit halbem Erbtheil Kinder worden.

Gedankenwechsel ist's, was gleich dem StoßUnd Gegenstoß kämpfender Wogen bricht,

Bricht den gelehrten Schaum und hellet aufDes Tiefstudirers stehenden Pfuhl.

Amphion an die The bau er,bei Erbauung der Stadt.(Nach Sarbievius.) *)

Fremde Sitte versag' ein schöner Bund euch,Ihr Thebaner. Des Vaterlands Gesetze,

Matthäus Casimir Sarbiewsky oderLarbieviiis , der Pohlnische Horaz ge-nannt, geboren rügö; Jesuire, Lehrer der Theolo-gie , Philosophie und schönen Wissenschaften zuWilna, endlich Hofprediger des Königs Ladis-lav's II.; starb zu Warschau i6sso.