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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
51
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Zweiter Th eil.

ör

Ihr andächtig Gebet, ihre genießende Ruh;Und dann kehrest du wieder zum alten freundlichen

Neste,

Ihm und dem Tage getreu, der mit dem Lenzedich ruft.

Frühlingbringender Storch, o brachtest du auch dein

Glück mir,

Irgend ein ruhiges Haus und ein zufriedenesHerz!

N o u n g,

über Gedanken und Rede.

Fehlt Tic ein Freund zum Ausfluß Deines Gei-stes ,

So wird Dein Jnnres Sumpf. VerschlosseneGedanken wollen Luft, oder verliegenWie Waarenlagcr, denen Sonne fehlt.

War' der Gedanke Alles, halten wirDie süße Rede nicht, die Rede, sic,

Den Leiter und den Prüfstein der Gedanken.

Was in dem Schachte liegt, kann Gold und Kies

seyn,

An's Licht gefördert und in's Wort geprägt,Erscheinet des Gedanken wahrer Werth.

Je mitgethcilter, desto eigner sindGedanken unser. Lehrend lernen wir;

D 2