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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
53
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Zweiter Theik.

SS

Heilge Rechte, den Gottesdienst der Väter

Schenket der Nachwelt.

Andacht weihe die Tempel; cucrn RichtstuhrBilligkeit. In den Hausern wohne Tugend,

Fried' und Liebe. Verbannt aus unsrer Stadt seiLaster und Unglück«

Keine Mauer beschützt die Unthat. StrafeDringt dem Frevelnden nach durch Thürm' und

dreimal-

Festvcrschlosscne Pforten. Blitze wachenUcber Verbrechern«

Trug mit Schminke gefärbt, anmassend - stolzeHerrschsucht, trage Gewinn-Begier, ein faulerWollustathmender Aufwand scy euch nimmer,Nimmer gestehet.

Armuth stähle den Mann, des VaterlandesOft verdoppelte Last mir Muth zu tragen.

Eisen kämpfe. Geraubte goldne Waffen

Kämpfen nicht glücklich«

Gelt' es Frieden, ihr Burger, oder Krieg euch,Stehet stets mit vereinter Kraft, für JedenJeder. Also bestehn auf hundert SäulenEwige Tempel.

Zwischen Klippen befragt der weise SchiffmannViele Sterne. Der Anker, der mit doppelt.Festem Zahne das Schiff im Meere sichert,

Sichert es fester.