Zweiter Theik.
s5
Auch die uns hören und sch'n, Neulinge geh'n sie
vorüber,
Also spiele Dein Spiel; nicht für die Menge,für Dich.
Der Strom des Lebens.
Fließe, des Lebens Strom! Du gehst in Wellen
vorüber,
Wo mit wechselnder Höh' Eine die Andre be-gräbt.
Mühe folget der Mühe; doch, kenn' ich süssere Freu-den,
Als besiegte Gefahr, oder vollendete Müh?
Leben ist Lebenslohn; Gefühl sein ewiger Kampf-preis.
Fließe, wogigcr Strom! nirgend ein stehenderSumpf.
Die fortwährende Täuschung.
Immer heisset es Strom, und tragt von der Quelle
zum Ausfluß
Einen Namen, obgleich nie er der Nämliche ist.Wellen folgen auf Wellen, und Jede begrabet die
Andre;