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Herders Gedichte.
Tauschende Menschheit du! bist der benameteStrom.
Eins nur bleibet dir treu, des Herzens innere Würde;Dein Element und Quell, Wellen und Qccaneinst.
Nichts verliert sich.
Nicht der brausende Strom zürnt mit dem rieselnden
Bache,
Nicht der rieselnde Bach zürnt mit dem fallen-den Thau;
Alle rollen vereint zum weiten unendlichen Meere,
Wo sich ihr Name verliert, wo ihre Wellezerrinnt;
Aber sieh', vom gewaltigen Meer zieh'n Dampft gen
Himmel,
Schweben als Wolken umher, regnen in Tro-pfen herab.
Ketten der Berge ziehen sie an und erhabene Gipfel,
Quellen strömen in's Land, Krauter und Blu-men entstehn.
Nein, kein Tropft verlohr sich im Meer und dem
Endlosen Aether;
Darum, lieblicher Bach, rolle die Welle ge-trost.