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verbanden, hat dort wohl sicher von den arabischen MethodenKenntniß erhalten, die wir dann in seinen Werken wiederfinden.
Es bleibt nur noch übrig, mit wenigen Worten die Gründefür den Verfall der arabischen Wissenschaft zn erörtern. Wäh-rend in den ersten Jahrhunderten des Islam ein relativ sehrtoleranter Geist die Machthaber leitete, verschwand dieser all-mählich mehr und mehr. Im Islam selbst hatten die mannig-fachsten theils orthodoxen, theils rationalistischen Ansichtennebeneinander bestanden, aber später gewannen die strengstenRichtungen die Oberhand und hinderten jede freiere Forschung.Dazu kamen vor allem auch die politischen Verhältnisse. DasReich zerfiel in einzelne Staaten. Anfangs bestand zwischenden einzelnen Höfen ein Wettstreit, der die Wissenschaft beför-derte. Wie zur Zeit der Renaissance die zu Fürsten aufge-stiegenen Condottieri, wie zu unserer Zeit in Deutschland dieeinzelnen Universitäten sich gegenseitig an Tüchtigkeit der einzelnenLehrer zu übertreffen streben, so war es auch im Orient. DieZerstückelung des Reiches erleichterte es aber auch den Mon-golen, dasselbe im Osten über den Haufen zu werfen, wie siees im Westen den Christen in Spanien ermöglichte, eines derdortigen kleinen Kalifate nach dem anderen zu vernichten.
Und was ist jetzt von jenen Wissenschaften noch geblieben?Im Ansehen des Orients steht noch hoch die Universität derAl-Azhar in Kairo, zu deren Lehrstühlen alljährlich Tausendevon Schülern strömen. Aber fortgeschritten sind die Orientalennicht; es sind die alten Werke, die stets von neuem wiederbesprochen werden. Alle Versuche der einzelnen Khedive, euro-päische Bildung in Aegypten einzuführen, sind im wesentlichengescheitert, nicht an der mangelnden Begabung des Volkes, dennes ist in seltener Weise geweckt, sondern daran, daß man un-vermittelt die Methode des Occidents einführen wollte. Würdeman an die alte, noch im Volke und in den Gelehrten leben-
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