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Ueber die Naturwissenschaften bei den Arabern
Entstehung
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d^ach den herrschenden Anschauungen waren es die Völker ^des klassischen Alterthums, sowie die Völker Eürypas vom Ende /des Mittelalters an, die bei der Entwickelung der Naturwissen-schaften und der Mathematik besonders thätig gewesen sind.

Die Zeit etwa zwischen dem dritten und dem dreizehnten Jahr-hundert nach Christus betrachtet man als eine Epoche des Still-standes oder giebt höchstens zu, daß die Araber die Ergebnissegriechischer Forschung ausgenommen, bewahrt und dann demAbendlande überliefert haben. Diese Anschauungen sind aberbei einem eingehenderen Studium und Zurückgehen auf dieQuellen nicht haltbar. Im folgenden soll versucht werden, einenkurzen Ueberblick über die Thätigkeit arabischer Gelehrten indieser Hinsicht zu geben. Zum richtigen Verständniß derselbenmüssen wir aber erst einen Blick auf die vorhergehenden Ent-wickelungsstufen dieser Gebiete menschlicher Arbeit werfen.

In Griechenland und seinen Kolonien hatten die Philosophendie Grundgedanken für die Weiterentwickelung der Wissenschaftengegeben. Sie hatten versucht, entweder von den Beobachtungenaufsteigend, einen Einblick in das Wesen der Dinge zu erlangen,oder von vorgefaßten Meinungen ausgehend, die Natur unseremDenken unterzuordnen. Mathematik und Naturwissenschaftensollten aber ihre erste Blüthe vor allem auf ägyptischem Bodenfinden. Wohl waren es die Griechen, die hier forschten und

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