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Ueber die Naturwissenschaften bei den Arabern
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etwas ganz anderes als wir; es ist ganz fein zerriebener schwarzerBleiglanz, mit dem die Araberinnen ihre Augenbrauen und vorallem die unterhalb der Augen gelegenen Theile schwarz färbten,um so dem Auge einen höheren Glanz zu verleihen. Da dieserStoff als ein äußerst feines Pulver angewandt wurde, so übertrugman den Namen auf alle sehr feinen flüchtigen Körper, zu denender Alkohol, der Spiritus, im Gegensatz zum Wasser, gehört.Ein anderes auch bei uns noch verbreitetes Schminkmittel ver-dankt ebenfalls seinen Namen den Arabern, Alhennah, die Al-kannawurzel, deren Extrakt einen prächtigen rothen Stoff liefert.Mit ihm bemalten und bemalen sich noch jetzt die arabischenDamen die Fingernägel, und wie bei uns strenge Moralistengegen Schönheitspflästerchen geeifert haben, so thaten es die desMorgenlandes gegen das Hennafärben. Der bei der Destillationbenutzte Alembik ist ein in arabische Form umgegoffenes griechischesWort,

Mit arabischen Namen bezeichnen wir auch manche wohl-schmeckenden Dinge, so den Syrup, den Sorbet, die beide vondemselben Wort schareb, das trinken bedeutet, sich ableiten.Dasselbe Wort findet sich wieder in der Bezeichnung Maschrebijeh;so heißen im Orient die wundervoll durchbrochenen Holzläden,mit denen die Fenster des Hauses nach der Straße zu abge-schlossen sind. Dies sind die Orte, wo man die ans porösemThon hergestellten Trinkgefäße aufstellt, der vorbeistreichendeWind bringt das Wasser zur Verdunstung und kühlt dasselbeab. Die Flaschen selbst hießen damals und heißen noch jetztAlkarazzas und zwar nicht nur in arabisch sprechenden Gebieten,sondern auch in Spanien, in dessen Sprache sehr viele Wortean die Araber erinnern. Auch unser Wort Karaffe ist ara-bischen Ursprungs und heißt Gharrafeh, das Schöpfrad.

Anschließend an die Betrachtungen über die Chemie seinoch das Leben eines der Hanptvertreter derselben, der sich

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