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auf die verschiedenartigsten Stoffe genauer kennen zu lernen.Daraus erklärt sich auch die für uns befremdliche Anordnungvieler ihrer Werke. Während wir successive die verschiedenstenKörper und ihr Verhalten gegenüber den einzelnen Agentien undbei verschiedener Behandlung beschreiben, theilten die Araber ihreWerke nach den Methoden ein und besprachen nacheinander, wiesich bei derselben Behandlungsweise die verschiedensten Körperverhielten. Es zeigt sich dies bei einer Untersuchung sowohlder wenigen gedrnkten Uebersetzungen, als auch bei derjenigender Handschriften.
Auf die Entwickelung der chemischen Industrie und damitder chemischen Kenntnisse überhaupt sind auch die gesteigertenAnsprüche an den Arzneischatz und an die Wohlgerüche vonEinfluß gewesen. Zur Herstellung derselben bedurfte man immerneuer Apparatformen. Ganze Industrien, chemische Fabrikenentstanden in Chuzistan und an der persischen Küste bis Syrafund Mokran, wo die Zuckerraffinerie zuerst erfunden nnd aus-geübt wurde.
In ParsistLn, in Syrien, an den Hängen des Libanon undin vielen anderen Gegenden wurden wohlriechenden Pflanzenihre Düfte durch Destillationen abgewonnen, und wenn auchhier schon ältere Industrien sich vorfanden, so haben doch diegesteigerten Bedürfnisse eines Kalifenhofes dieselben ungemeingefördert. Noch jetzt blüht in jenen Gegenden die Herstellungdes Rosenwassers. Daß die Araber so sehr viel Wohlgerücheverbrauchten, liegt theils wohl in der Natur der Nation be-gründet, wurde dann aber durch die Vorliebe des Prophetenfür dieselben gefördert, indem dadurch das Salben und Par-fümiren zu einer Art von religiöser Pflicht wurde.
Die chemische Thätigkeit der Araber hat in vielen Namenihre Spur hinterlassen. So ist unser Wort Alkohol ein arabisches.Doch bezeichnet der Araber mit Kohol — al ist der Artikel —
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