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Ueber die Naturwissenschaften bei den Arabern
Entstehung
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an Hohlspiegeln zuerst bei Jbn al Haitham, dem Alhazen desMittelalters, entwickelt. Er weiß, daß nicht alle Strahlen, dieparallel auf einen Hohlspiegel fallen, in einem und demselbenPunkte, dem Brennpunkte, vereint werden, falls der Hohlspiegelaus einer Kngeloberfläche gebildet ist, aber er zeigt, daß diesgeschieht, sobald die spiegelnde Oberfläche einem Umdrehungs-Paraboloid entspricht. Diese Resultate leitete er mathematischab und zeigte ferner, wie man Brennspiegel zu konstruiren hat,deren Brennpunkt vor oder hinter der spiegelnden Fläche ge-legen ist.

Diese Ergebnisse arabischer Forschung, die freilich meist innoch nicht publicirten Handschriften verborgen find, sind uns zumTheil im Abendlande aus den Schriften Roger Bacos bekanntgeworden, der sich eng an die arabischen Arbeiten anschließt, unddem man gewöhnlich diese Entdeckungen zuschreibt.

Ebenso wie für die Theorie der Hohlspiegel die Thätigkeitder Araber einen Fortschritt bezeichnet, so ist es auch für dieder Linsen, der Brenngläser. Bei diesen kommt die Brechungdes Lichtes in Frage; auch hier haben die Araber die dazu nöthigenBeobachtungen der Griechen erweitert und verbessert.

Brenngläser, d. h. kugelförmige Stücke Glases, die dieEigenschaft besitzen, darauffallende Sonnenstrahlen in einemPunkt zu vereinen und dadurch hohe Temperaturen zu erzeugen,waren schon den Alten bekannt. Vor das Auge gehalten, dienensie als Vergrößerungsgläser. Die richtige Erkenntniß der Wirksam-keit und damit die Möglichkeit eines Fortschrittes in der Be-nutzung derselben war den Arabern Vorbehalten. Jbn al Haithamschildert uns ganz genau den Strahlengang durch eine mitWasser gefüllte Kugel. Wir nennen sie Schusterkugeln, sie dienenden Schuhmachern dazu, um Licht von ihrer Lampe auf eineStelle ihrer Arbeit zu konzentriren. Anschließend daran entwickelnKamLl ed Din und Abu al Tann eine Theorie des Regenbogens,ci»)