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sächlichste mechanische Schrift uns überhaupt nur noch in arabischerSprache erhalten ist. Darauf sich stützend, haben dann dieAraber mannigfache Bewegungs- und Kriegsmaschinen konstruirt.Sie haben Wasserleitungen in der vorzüglichsten Art angelegt;dabei schafften sie nicht wie die Römer durch Aquädukte undEinschnitte die Schwierigkeiten fort, sondern schmiegten sich durchsinnreiche Röhrenleitungen den Eigenthümlichkeiten des Terrainsan. In den Wasserkünsten haben sie fast unübertreffliches geleistet.Die Erzählungen in „Tausend und eine Nacht" geben uns einenBegriff davon. Denn was hier der Romanerzähler seinen Zu-hörern in Kairo, wo zum Theil diese Geschichten spielen, schildert,wird durch die Erzählung ernster Reisender vollkommen bestätigt.Dasselbe lehren uns besondere Schriften über diesen Gegenstand.Wir brauchen ferner nur daran zu denken, daß unter denKalifen aus dem Stamme Abderrahmans und ihrer NachfolgerSpanien durch die vorzüglichsten Bewässerungsanlagen einGarten war, und daß, was jetzt noch von Wasseranlageu segen-spendend das Land durchzieht, auf arabischen Ursprung zurück-geht. Erst nach der Eroberung Spaniens durch die Christen,welche damals an Bildung hinter den Arabern wtzit zurückstanden,wurde Spanien zu dem, was es jetzt ist. Denn nichts ist falscherals die Anschauung, daß die Sarazenen, die Karl Martellzurückschlug, etwa wilde Barbaren, vergleichbar den Hunnen,gewesen seien. Es war ein hoch civilisirtes Volk, dessen Kultur-verhältnisse in vieler Hinsicht an die unseligen erinnern.
Wir wenden uns jetzt zu den optischen Erscheinungen.Die Lehre von den Gesetzen der Reflexion an ebenen Flächenhatten die Griechen schon sehr weit gefördert, für diejenigean gekrümmten die Grundlagen gelegt, wenn es auch nachneueren Untersuchungen scheinen möchte, als ob sie hierbei etwasweiter fortgeschritten waren, als man gewöhnlich annimmt. Ineinheitlicher Darstellung finden wir die Theorie der Reflexion
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