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Ueber die Naturwissenschaften bei den Arabern
Entstehung
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Samt gerade gegenüber liegende Punkt hieß Nadir. Alhidade,Theodolith sind gleichfalls arabischen Ursprungs. Ebenso dieSternennamen Algol, Rigel, Betelgeuze, Aldebaran. Wesentlichförderten die Fürsten diese Studien. Sternwarten standen so-wohl im fernsten Osten, in Bochara, wie im fernsten Westen,in Spanien. In unseren Museen können wir noch viele astro-nomische Instrumente aus dieser Zeit, Astrolabien, wie sie dieAraber nach den Griechen nannten, zum Theil in großer Voll-kommenheit, sehen.

Auch astrophysikalische Fragen haben die Araber be-schäftigt. Daß das Licht des Mondes von der Sonne entlehntsei, war ihnen bekannt. Eine besondere Abhandlung Jbnal Haithams, des zweiten Ptolemäus, wie ihn ein andererGelehrter nennt, verfolgt das Problem bis in seine Einzelheiten.Derselbe Gelehrte sucht nachzuweisen, daß die Planeten undFixsterne Selbstleuchter seien. Er stützt sich darauf, daß siekeine Phasen, wie der Mond zeigen. sDie Phasen der Venusund des Merkur hatten mit den damaligen Hülfsmitteln nochnicht konstatirt werden können.) Da er aber fühlt, daß seineBeweise für die Fixsterne und oberen Planeten nicht bindend sind,so schließt er mit den Worten:Sind aber Venus und Merkurbei ihrer Nähe zu dem Mond und der Welt des Seins und derVerderbniß, Selbstleuchter, so ist dies erst recht bei den Fix-sternen und den oberen Planeten der Fall, die so weit vondieser Welt des Seins und der Verderbniß abstehen."

Die Frage nach der Umdrehung der Erde um ihre Axehaben die Araber ventilirt. Rhases hat ein Werk verfaßtUeber das Untergehen der Sonne und der Sterne und Nach-weis, daß die Ursache dieser Erscheinung nicht die Bewegungder Erde, sondern des Himmelsgewölbes ist." Die Araber sindalso zu einem unrichtigen Resultat gelangt.

Aber nicht nur in der Weiterführung der wirklichen

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