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zu erleichtern, die daun vom Lehrer kommeutirt wurden. Sehrvielfach haben sich Alchemisten derselben bedient. Gestattete esdoch die poetische Form noch besser als die Prosa, unklare undmystische Gedanken verschleiert wiederzugeben.
In dem Vorhergehenden habe ich versucht in kurzen Zügeneine Reihe der Verhältnisse zu schildern, die bei der Entwickelungder Wissenschaften bei den Arabern in Frage kommen. Ich wendemich nun zu der Besprechung der Thätigkeit jenes Volkes aufnaturwissenschaftlichem Gebiete.
Wir beginnen mit den Wissenschaften, in denen die Araberdas Vorzüglichste geleistet haben, und in denen sie weit über ihreLehrmeister hinausgegangen sind, nämlich mit der Astronomieund der Mathematik.
Der fast stets klare Himmel mußte von früh ihre Auf-merksamkeit ans das Studium der Gestirne lenken. Wie demSchiffer die Sterne die Wegweiser auf dem Ozean waren, sowaren sie es dem Beduinen in der Wüste. Dann kamen dieAraber nach den Gegenden Mesopotamiens und Aegyptens, vondenen das erstere die älteste Wiege unserer Wissenschaft ist;Sonnen- und Sterndienst war die Religion der alten Babylonier:der Gott Melkart durchwandert als Sonnengott die zwölfZeichen des Thierkreises, sie nacheinander im Laufe des Jahresüberwindend, — eine Auffassung, die lebhaft an die Thatendes Herkules erinnert. In der Astronomie haben die Araberdie Bahnen der Sonne, des Mondes und der einzelnen Planetengenauer festgestellt und dadurch der späteren Forschung denWeg geebnet. Die von ihnen entworfenen Tafeln, die für jedenTag die Stellung von Sonne und Mond bestimmten, ließenmit größter Genauigkeit Sonnen- und Mondfinsternisse Voraus-sagen. Die Namen vieler in der Astronomie vorkommenderDinge rühren von ihnen her. Der Zenith heißt Samt, die
Richtung; von demselben Wort stammt auch Azimut; der dem( 12 )