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Der Spanier, oder, wie er damals hieß, der Andaluster zog mitseinen Landesgenossen nach Mekka und schloß sich dort etwaeiner nach Ceylon gehenden Schar an. So kann es uns dennauch nicht wundern, daß weit voneinander getrennte Gelehrtesich wissenschaftliche Schreiben schickten.
Es ist nicht uninteressant zu sehen, wie durch die äußerenVerhältnisse die Art der Veröffentlichung bedingt ist. Eine großeAnzahl der erhaltenen Schriften sind aus den eben erörtertenGründen Kommentare zu einem bereits bestehenden Werk. DerText dieses wird angeführt mit den Worten „Er sagt", demdann die Erklärung folgt, „ich sage". Vielfach vermitteln, wieerwähnt, Sendschreiben des einen etwa in Persien lebenden Ge-lehrten an einen in Spanien die Forschung. Der Erste stelltdem Zweiten eine Aufgabe, die dann Dieser löst. Aber auch zu-sammenfassende Darstellungen mangeln im Arabischen nicht.Große Lehr- und Handbücher, die oft, ohne ihre Quellen zunennen, ihren Stoff systematisch erörtern, und gerade derartigeSchriften waren es, die zuerst ins Lateinische übersetzt wurden.Häusig hat man daher ihre Autoren in neuerer Zeit des Dieb-stahls an ihren Vorgängern bezichtet. Meist aber fällt dieserVorwurf in nichts zusammen; wenn wir die von eben denselbenGelehrten verfaßten Schriften, in denen ihre eigenen Unter-suchungen niedergelegt sind, studiren, dort erkennen sie voll-kommen die Verdienste ihrer Vorgänger an. Gespräche findensich im Arabischen wenig als Art der Darstellung. Dies istder Zeit der Renaissance Vorbehalten, wo z. B. Galilei einengroßen Theil seiner Untersuchungen in dieser Form darlegte,während später wieder Briefe und bei uns die Form des Vor-trags als Mittel der Darstellung angewendet werden.
Im Arabischen wären noch die Lehrgedichte zu erwähnen.Deren gab es über alle Zweige der Wissenschaft. Ihr Haupt-zweck war außer Zweifel das Auswendiglernen der Hauptsachen
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