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Ueber die Naturwissenschaften bei den Arabern
Entstehung
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als dieser von Damaskus, wo die ersten der Ommajaden ihreResidenz hatten, nach Bagdad gekommen war, wo sich mit demgroßen Luxus auch mehr Krankheiten einstellten. Viele der dortwohnenden Nestorianer behielten ihre christliche Religion bei.Denn gegen die Bekenner einer der geoffenbarten Religionen,die Juden und Christen, war der Koran äußerst duldsam, ergestattete denselben gegen die Bezahlung einer Kopfsteuer freieAusübung ihrer Religion. Erst viel später griff eine größereIntoleranz um sich. Infolge der näheren Berührung mit denArabern, namentlich auch wegen der damit verbundenen peku-niären Vortheile, traten viele zum Islam über, so viele, daßzeitweise der Uebertrirt von seiten der mohammedanischen Re-gierung erschwert wurde, um der Staatskasse nicht zu großeSummen zu entziehen. Mit dem Uebertritt nahmen die Kon-vertiten natürlich die Sprache der Bekenner des Koran an, wiedies von allen Bekehrten geschehen mußte:Es darf der Korannicht übersetzt, sondern muß in der Sprache, in der er geoffenbartist, gelesen werden." Arabisch rufen auch die Muezzin von denMinarets zum Gebete. Noch jetzt dringt das Arabische durchdie Verbreitung des Islam durch die Derwischorden und nochmehr durch die Kaufleute in das Innere von Afrika vor.

MDie Erlaubniß Muhammeds vier Frauen zu nehmen, be-förderte ebenfalls das Umsichgreifen des Arabischen. Die zahl-reiche Nachkommenschaft sprach die Sprache ihrer Väter undbetrachtete sich als echte Araber, da die Verwandtschaft mit derMutter allmählich für die äußere Stellung von untergeordneterBedeutung wurde; denn anfangs hieß nur der Sohn einerFreien ein Edelmann. So wurde sehr bald das Arabische dieüberall herrschende Sprache. Wenn wir daher von den wissen-schaftlichen Leistungen der Araber sprechen, so ist es nicht dasethnographisch mit diesem Namen bezeichnet«, sin Arabien an-sässige Volk, von dem wir reden. Es sind nicht diese allein,

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