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2 (1880) 1. Themistokles, 2. Aristides
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fJMutcirch, SIrifttbeö.

faxten baljer eine heftige Seibenfchafi gu biefem Sünglinge. Sie beshielten in ihren ©efi'difen nicht ba§ red;fe 9J?af5 unb legten aud;, alsber fdjöne Süngling adniä[;lid; »erblühte, feineSwegS gugteid; il;re(Siferfudjt ab. (SS mar metmehr, als Ratten fie fid; an il;m nur ein=geübt; fo burdjauS Iji^ig unb gwiefpältig ftürgfen fie jicfj nun alsbalbin bie politifdje Saufbaljn.

ShemiftofleS warf fid; einer SSerbinbung in bie 3Irme; ber<Scf)ui 5 unb (Sinflujj, bie er ijierburd) gewann, waren nicht gering an=gufdjlagen. 211s bafier jemanb gu ihm fagte:er werbe red^t woljtbie Leitung »ott 2ltf;en erbangen, wenn er ohne >ParteirüdfidE)ten fidfgegen jebermann gleich benehme!" fott er erwibert haben:5iiewill ich mid; auf bem ©tuljl ber SBürbe nieberfe|en, wenn ba=burch meine greunbe, bie mir gur ©eite flehen, nicht me|r Ijabenfüllen, als jeber anbere!"

2lriftibeS bagegen blieb für fid; unb ging in ber ipotitif gleidj=fam feinen eigenen SBeg. $ürS erfte woltte er nidfft bie Ungered)tig=feiten einer bpartei teilen, ober it;r burifj Ungefcitligfeit als fdljroff er=fdjeinen. ©obann bemerfte er wohl, wie eine oon ben ©efinnungS=genoffen fjerrüljrenbe 3Jfad^t fo gar manchen erft gu ungerechten unbaumajflidhen ©djjritten oerleitet. (Sr fudfjte bie§ alfo gu oert;üten unbwar überzeugt, bafj eS nur bie ©ittlidhfeit unb ©eredjiigfeit beS 233or=teS unb ber Sfjat fein fönne, worauf ein redhtfdjaffener Bürger feinganges SSertrauen fefcen bürfe.

3. Snbeffeit rüttelte Sf;emiftofle§ affguoiel unb aHgufecf; beifebem politifdjen ©djritie trat er bem 2lriftibeS in ben Sßeg unb bitrd;=freugte beffen ifJIäne. §ierburd(j würbe biefer felbft genötigt, teilsfiel) gu oerteibigen, teils audh bie Sötadjt feines ©egnerS, welcheburch bie SSolfSgunft immer ftieg, ntöglichft gu befcljränfen,inbem er gleichfalls allen §anblungen beS SljemiftofleS entgegen^arbeitete. (Sr hielt eS babei für beffer, wenn bem 33olfe gumeitertetwas (SrfpriefjlidjeS IjinauSging, als wenn berfelbe burdjbrang unbebenbamit aümäd;tig würbe.

Sulefjt, als einmal SljemiftofleS etwas oöHig SwedmäjügeSausführen wollte, trat ihm 2lriftibeS abermals fdjroff in ben SBegunb gewannS. 2lber nun fonnte erS nicht mehr oerhalten, fonbernfagte bei feinem äSeggetjen aus ber SSerfammlung:(Ss gibt fein §eil