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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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VII. Homer

seine Ritter,- als Wieland sein Feenreich krsindendurfte; wohl ihnen, daß sie in früheren Zeiten einensinnlichen Volksglauben vor sich fanden, in der siezusammenordnen, d. i. Homere seyn undkraft ihres Siegelringes Salomonisch walten konnten.Wer auf die Ebene von Troja reiset, um dort denSkamander in Person, oder die Mühlsteine zu se-hen, die vereinst Homers Götter sich an den HalSwarfen, der reiset vergeblich.

. Wann und wo lebten die Helden unseres Hcl-denbuchs, König Ottnit, König Laurin undGiebich? In der Geschichte suchet ihr sie verge-bens; im Reich der Fabel lebten sie; wie KönigArtus und seine Ritter von der Tafelrunde langevorher in Sagen lebten, ehe der Chronist sie auf-nahm.

V- Unterschied der Tragödie unddes Epos.

Aristoteles findet ihn nirgends als im Mittelder darstellenden Nachahmung.Erzählend,sagt er, stelle das Epos, auf der Schaubühne da-gegen in n acha hmender Ac tion die Tragödiedar. Im Innern bleibe ihnen alles Wesentliche z.B. Glücksänderungen, Erkennungen,Charaktere, Leidenschaften u. f. gemein-sam." Seiner Regel nach war die Tragödie dievollkommenere Kunstcomposition, deren Vorzüge das