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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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und das Epos.

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Eins *) durfte er künstlich zusammenfügen, wasihm anstand. Das khak jeder epische Sänger, derseine Kunst verstand und wußte, worauf sie hinaus-ging. Daher in jeder ächten Epopee eine Welk,die Encyklopädie UNdSrele desDichters.So in Homer, Virgil, Dante, Ariost,Tasso, Milton, Klopstock, Cervantesu. f. In ihrevollständige, eine Größe habendeHandlung, die Anfang, Mittel und Ende hat,"brachten sie, was ihnen der Genius gebot, waSnach Regel und Kunst hieher gehörte.

Ganze Welten hat das Ep o s erfunden, Götter-,Feen - und Geisterwelten. Dsinnestan und den Olymphat es erschaffen, in beide die holdesten Wesen ge-zaubert.Aus der Mythologie schöpfte, der My-thologie folgte Homer," sagt Ihr. Wohl! werschuf aber die Mythologie? Nicht auch die frühereDichtcrsage? Sie ist also mit dem ältesten Eposeins, aus dem dann späterhin jedes jüngere borgte.Habt Dank, ihr großen, ihr unbekannten Erfinder,für die schönen Welten, die ihr mit cuern Geisternund Genien künftigen Geschlechtern aufthatet! Ho-mer erfand seine Götter so wenig, als Ar io st

*) Es ist hier nicht dir Frage, wann der NameRhapsode in Gebrauch gekommen, oder wen er,da die Gesänge Homers im Schwange gingen,angezeigt habe, sondern was er bedeute. EinenG e sa n'g sti cker oder Wirker bedeutet er;ohngefähr dasselbe, was Homer bedeutet,

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