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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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emporhebt. Diese succcssive Darstellung, die manals ein Meisterwerk des alten Homers mit Recht ge-rühmt hat, ist nicht sein Werk allein; sie iftun-abtrennljch der Rede, dem Hexameter, deinalten Epos. Dies zählte also her; es ließ Ge-stalten und Züge einander folgen;' dadurch erhobensich die Gestalten. Wenn hier die Kunst täppischeingreift, und Momente verewigt, (die bei Homermir im Fluge ihrer Wirkung auss Ganzeerscheinen; so sind dies nicht homerische, sondernant i h o m e r i sehe Gem.chlde, die, gegenseitig derPyrrha und jdem Dcukalion, das lebendigeWort (Epos) und die in ihm geschaffenen leben-digen Wesen in ächte Steine zurück verwandelt.Die unvernünftig hingesäeten Felsen leben nicht; sielassen sich nicht bewegen, da bei Homer Alles znZweck und Ausgang eilet.

Auch seine breiten, sechsfüßigen Gleichnisse?Wird man fragen, das Langweiligste, was sich aufder Welt findet." Auch sie gehören dem altenEpos. Wer den Gang und Fortschritt lebendi-ger Rede kennet, dem darf dieses kauni erklärtwerden. Gleichnisse sind dem Fortgänge der Bege-benheit etwas Fremdes; sie hemmen den Strom desInhalts, und rücken dem Auge der Seele etwas Un-wesenhaftcs als wesenhaft vor. Um zum Wesenhaf-ten der Begebenheit, der Handlung selbst zurückzu-kehren, hat das Gleichnis nöthig, daß cs sich gleich-sam übcrwälze und (wenn man das bekannte, ob-gleich niedrige Gleichnis fortsetzen darf) mit den letz-ten beiden Füßen dahin zu kommen suche, woherman ausgcgangcn war. Zn einer Reihe seiner Ge-