Grimm erhebt sich gegen seinen Mörder, den Räu-ber der Waffen Achills, Hcktor. Waffenlos sieht'der Zornige da; nur seine Stimme kann den Unter-gang der Griechen abwehrcn. Endlich erhalt er raschvon Hephästus geschmiedete, göttliche Waffen;Hektar fallt: .aber Patroklus liegt unbeehrt, unbc-graben — So nährten, so flochten sich die Gesängewie eine Geißel zusammen; und auch hinter ihnenfragt man noch: „wie weiter? Wie ward's mit
diesem raschen jungen Mann, dcß Leben gerechter,langer Unmuth verbittert, an dcß Lcbenskürze Tbetisso oft erinnert? wie war sein Ausgang?" Fast hal-ten wir die Ilias, so lang sie ist, noch unvollendet;gern hörten wir das lonZum carinen weiter, bisAchilles und Patroklus Asche sich freundlich in derUrne vereinen. Aber auch dann scheinen mir kaumbefriedigt. In den Inseln der Seligen, imTodten-rcichc wollen wir sie mit einander sehen — so un-endlich ist jede Erzählung. Der Epossänger greiftimmer nur hinein, und muß, wenn er's noch nichtweiß, hineingrcifen lernen: denn kurz ist seine Stun-de, ermattend die Stimme, ewig der Gesang. DasAuge ermüdet zu sehen, das Ohr zu hören wird niemüde. Kaum mit dem Schattenreiche, oder auf denInseln der Seligen endet zwischen Achilles und Pa-troklus das Helden - Mährchen.
Gleichmäßig, wo fangt die Odyssee an? wo en-det sie? Vorausgesetzt alles, was bei Troja, undsonst in Ulysses Leben vorangegangcn war, kündigtsie selbst künftige Reisen Ulysses an, denn aufZtha-ka konnte dieser Wanderer nicht bleiben. Wo wird'er also enden? Wie weit kommt sr? Dicszuwis-